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Zukunft der Pflege

 

 

 

 


Die Zukunft der Pflege

Pflegekrise und private Vorsorge


Die Pflegeversicherung in Deutschland steht vor einer massiven finanziellen Herausforderung. Trotz steigender Beiträge wächst das Defizit. Und damit die Belastung für Pflegebedürftige und Versicherte. Ohne grundlegende Reformen droht dem System der Kollaps.


Warum ist das so?

Immer mehr Menschen benötigen Pflege, während die Zahl der Beitragszahler sinkt.

Die im Jahr 2017 eingeführte Ausdehnung des Pflegedürftigkeitsbegriffs hat in der gesetzlichen Pflegeversicherung zu deutlich mehr Leistungsempfängerinnen und -empfängern geführt.

Die Kosten steigen rasant.

  • Die Pflegekosten sind darüber hinaus inflationsbedingt gestiegen und werden auch die nächsten Jahre weiter steigen.
  • Zudem hat die Ausweitung der Leistungen, wie z.B. die Übernahme von pflegebedingten Eigenanteilen bei stationärer Pflege, einen guten Teil zu den Kostensteigerungen beigetragen. 
  • Und der demografische Wandel führt dazu, dass immer mehr Menschen älter werden und mit dem Alter auch pflegebedürftig werden.

Teilkaskoversicherung als Grundabsicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Hohe Eigenanteile belasten Familien zusätzlich, denn zuerst muss das eigene Vermögen des Pflegebedürtigen herangezogen werden. Das schmälert nicht nur die mögliche Erbmasse, sondern reduziert auch oft den Lebensstandard des anderen Partners. Durch die finanzielle Schieflage des Pflegesystems wird der Gesetzgeber das auch nicht ändern können.


Was müsste passieren?

  • Reformen: Effizienz steigern, Kosten begrenzen, Prävention fördern.
  • Private Vorsorge stärken: Staatliche Anreize für kapitalgedeckte Zusatzabsicherung sind entscheidend.
  • Transparenz schaffen: Beitragsentwicklung planbarer machen.

Die Pflege ist zwar vorrangig eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – doch für dein privates Pflegerisiko ist Eigenverantwortung gefragt. 

Wer heute vorsorgt, schützt sich und seine Familie vor hohen Eigenanteilen im Alter. Das bedeutet auch, unabhängig von den (ausbleibenden) staatlichen Entscheidungen zu sein.


Du kannst vorsorgen.

Eine private Pflegeversicherung – wie eine Pflegerente oder ein Pflegetagegeld – bietet finanzielle Sicherheit und Selbstbestimmtheit im Pflegefall:

  • Pflegerente: Du erhältst eine monatliche Rente, sobald du pflegebedürftig wirst – lebenslang.
    Durch die monatlichen Beiträge bildet sich während der Laufzeit ein Rückkaufswert. Sollte es nicht zum Pflegefall kommen, besteht die Möglichkeit, sich den Rückkaufswert auszahlenzu lassen. Zusätzlich erhalten die Hinterbliebenen eine Todesfallleistung.  Der monatliche Beitrag bleibt bis zum Laufzeitende stabil. 
  • Pflegetagegeld: Du bekommst einen fest vereinbarten Betrag pro Pflegetag ausgezahlt, den du flexibel einsetzen kannst – für professionelle Pflege, Angehörige oder zusätzliche Betreuung.
    Die Beiträge sind günstiger als bei einer Pflegerente, erhöhen sich aber meist während der Laufzeit und müssen bei vielen Tarifen auch im Pflegefall weiter gezahlt werden. 

So sicherst du dir nicht nur deine Lebensqualität, sondern entlastest auch deine Familie – emotional und finanziell.


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