Die Pflegeversicherung in Deutschland steht vor einer massiven finanziellen Herausforderung. Trotz steigender Beiträge wächst das Defizit. Und damit die Belastung für Pflegebedürftige und Versicherte. Ohne grundlegende Reformen droht dem System der Kollaps.
Die im Jahr 2017 eingeführte Ausdehnung des Pflegedürftigkeitsbegriffs hat in der gesetzlichen Pflegeversicherung zu deutlich mehr Leistungsempfängerinnen und -empfängern geführt.
Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Hohe Eigenanteile belasten Familien zusätzlich, denn zuerst muss das eigene Vermögen des Pflegebedürtigen herangezogen werden. Das schmälert nicht nur die mögliche Erbmasse, sondern reduziert auch oft den Lebensstandard des anderen Partners. Durch die finanzielle Schieflage des Pflegesystems wird der Gesetzgeber das auch nicht ändern können.
Die Pflege ist zwar vorrangig eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – doch für dein privates Pflegerisiko ist Eigenverantwortung gefragt.
Wer heute vorsorgt, schützt sich und seine Familie vor hohen Eigenanteilen im Alter. Das bedeutet auch, unabhängig von den (ausbleibenden) staatlichen Entscheidungen zu sein.
Eine private Pflegeversicherung – wie eine Pflegerente oder ein Pflegetagegeld – bietet finanzielle Sicherheit und Selbstbestimmtheit im Pflegefall:
So sicherst du dir nicht nur deine Lebensqualität, sondern entlastest auch deine Familie – emotional und finanziell.