Viele Bürger haben die Sorge, dass sie im Alter mit weniger auskommen müssen. Diese Sorge ist nicht unbegründet, wie ein Vergleich mit anderen europäischen Ländern zeigt.

Manche unserer europäischen Nachbarn finanzieren die Rente vorwiegend aus dem Staatshaushalt (Italien, Griechenland). Andere haben auf ein anderes Alterssicherungssystem umgestellt, in dem sie neben der gesetzlichen Rentenversicherung mehr auf bAV (Niederlande, Schweiz, Dänemark), auf kapitalgedeckte Staatsfonds (Norwegen, Schweden) oder Eigenvorsorge setzen und das teilweise verpflichtend. In den meisten Ländern basiert die Altersvorsorge auf mehreren, meist drei Säulen.
setzt bei der Ergänzung der gesetzlichen Rente auf Freiwilligkeit. Mit finanziellen Anreizen über Steuererleichterungen oder Zulagen. Aber wenn im Ruhestand fast die Hälfte des Einkommens wegbricht, dann ist eigene Vorsorge eher ein Muss – und das am besten mit staatlicher Beteiligung.
In Deutschland spricht man mittlerweile von Schichten statt von Säulen der Alterssicherung. Aufbauend auf der gesetzlichen Rentenversicherung (1. Schicht) bieten sich in der 2. Schicht betriebliche Versorgungssysteme (bAV), Förder- (Riester) und Basisrenten (Rürup) an. Hier werden Steuervorteile und Zulagen als staatliche Förderung genutzt. In der 3. Schicht sind es private Maßnahmen wie Rentenversicherungen, Investmentsparpläne oder Immobilienbesitz, die die Ruhestandsplanung komplettieren.
Aber keine Sorge, es ist nie zu spät (oder zu früh) sich mit der Rentenlücke auseinanderzusetzen und einen Plan zu erstellen. Der beste Zeitpunkt ist JETZT! Mit der richtigen Planung und Beratung kannst Du sicherstellen, dass Du Dich in Deinem Ruhestand nicht stark einschränken musst oder auf finanzielle Unterstützung angewiesen bist.