Die Höchstbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) haben sich in den letzten 17 Jahren mehr als verdoppelt. Das liegt hauptsächlich an der stetig steigenden Beitragsbemessungsgrenze. Aber auch am 2015 eingeführten Zusatzbeitrag (den die Krankenkasse selbst festlegt) und am Beitragszuschlag für Kinderlose in der gesetzlichen Pflegeversicherung (seit 2005).

Das ist für alle bedeutsam, die in der GKV freiwillig versichert sind. Denn: sie müssen Jahr um Jahr deutliche Beitragssteigerungen hinnehmen. Doch es gibt einen Weg heraus aus der Beitragsspirale.
Ob du in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln kannst, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Und die unterscheiden sich bei Angestellten, Selbstständigen und Beamten:
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Wenn Du keine Leistungen in Anspruch nimmst, erhältst du oft eine Beitragsrückerstattung – das lohnt sich doppelt.
Anders als in der "Gesetzlichen" sind einmal vereinbarte Leistungen in der PKV vertraglich garantiert – ohne politische Eingriffe.
Gerade Beamte profitieren durch Beihilfe vom besonders günstigen Einstieg in die PKV. Auch für Selbstständige bietet die PKV oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.